Ablauf nach dem Tätowieren :

Wenn du unser Studio mit einem frischen Tattoo verlässt, bekommst du zum Schutz deiner Tätowierung und deiner Kleidung dick Panthenol und eine Folie darüber. Dieses ist zu Hause zu entfernen und mit Wasser und einer milden Seife sauber zu waschen.

Anschließend mit einem fusselfreien Tuch (Zewa) trocken tupfen und noch circa eine Stunde trocknen lassen, damit sich „die Wunde“ schließen kann. Danach hauchdünn mit Panthenol einreiben.

In den nächsten zwei Wochen ist darauf zu achten, dass deine Tätowierung möglichst trocken gehalten wird (schnell duschen nicht baden) und zwei bis dreimal täglich mit Panthenol eingecremt wird. Kratzen, Solarium und Sonnenbaden ist strengstens verboten!!!

Pflegeanweisung nach dem Tätowieren :

• entferne den Verband nach ca. 2 Stunden
• wasch die Stelle mit warmen Seifenwasser ab
• deck die Stelle nicht wieder ab
• Nicht kratzen auf der Tätowierung
• 2 x täglich mit Bepanthen Roche eincremen
• geh die ersten 10 – 14 Tage nicht Schwimmen ( Chlor- / Salzwasser ), nicht unter das Solarium oder in die Sonne


Info über den Arbeitsablauf :

Zum Sterilisieren verwenden Wir einen Sterilisator, der mittels Heissluft (ca.180C) die Krankheitserreger vernichtet (sowohl Bakterien als auch Viren abtötet).So sterilisierte Nadeln und Griffstücke werden zwischen den Kunden immer gewechselt!!!

Bevor Wir mit der Arbeit beginnen, wird ein frisches Paar Einweghandschuhe angezogen. Diese werden immer dann gewechselt, wenn andere Dinge angefasst wird als das vorbereitete (Einweg- oder sterilisierte) Arbeitsmaterial.

Die Farbe/n wird/werden in Einwegnäpfchen gefüllt und eventuell in eine sterilisierte Halterung gestellt. Bevor Wir mit der eigentlichen Arbeit anfangen, wird die betroffene Stelle mit einem Einwegrasierer von Haaren entfernt, gesäubert und mit einem Holzspachtel oder fischen Einweghandschuhen wird Vaseline auf die Haut getragen.

Bei Farbwechsel und nach Gebrauch werden Nadeln und Griffstücke in einem Plastikbecher gereinigt, der in einem Ultraschallgerät
steht.

Das Arbeitsmaterial bei Bulletproof Tattooing and Piercingstudio: beim Farbwechsel ist der Becher mit destilliertem Wasser gefüllt, nach Beendigung der Tätowierung wird ein chemisches Desinfektionsmittel zugegeben.

Der Ultraschall``klopft`` die Nadeln mittels Wellen sauber, was aber nichts mit einer Sterilisation zu tun hat. Das zugegebene Desinfektionsmittel ist lediglich ein zusaetzlicher Schutz, ersetzt aber auf keinen Fall den Sterillisator.

Der Tätowierer wird zwischendurch immer die Hautfläche säubern. Dabei wird eine Sprühflasche benutzt, die gefüllt ist mit Wasser und prozentual mit Desinfektionsmittel .Nach beendeter Arbeit werden die Farbnäpfchen und Einwegprudukte weggeschmissen!!!

Wie schon erwähnt, ist der vorgezeichnete Weg einer, der zum Ziel führt. Wichtig ist, dass alle Gegenstände, die direkt und indirekt mit dem Kunden in Berührung kommen, entweder Einwegprodukte sind oder sterilisiert werden.


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Heidi ab sofort im Dr. Jekyll & Mr. Hyde - Tattooing

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Eine Tätowierung (Tatauierung) ist ein Bild (oder Text), das mit Tinte oder anderen Farbpigmenten in die Haut gezeichnet wird. Heute wird die Farbe durch eine Nadel unter die oberste Hautschicht gespritzt. Die ursprüngliche Methode, wie sie auch heute noch in "primitiven" Kulturen angewendet wird, ist ein Einschneiden der Haut und ein Einreiben der Wunde mit Tinte, Asche oder sonstigen farbgebenden Stoffen.

Tattoo Etymologie

Auch wenn die Etymologie eher unklar ist, so kann davon ausgegangen werden, dass das Wort Tätowieren bzw. seine Vorläufer ihren Ursprung vom Tahiti-Wort tatau haben. Ein nachvollziehbarer Grund dafür, warum sich dieser Begriff, zumindest im englischen Sprachraum, relativ schnell durchsetzen konnte, ist möglicherweise der Umstand, dass es ein exakt gleichlautendes Wort schon seit der Mitte des 17. Jahrhunderts in der englischen Militärsprache gab. Mit diesem Wort bezeichnet man bis heute den militärischen Zapfenstreich. Diese Vermutung wird dadurch bestärkt, dass in England, neben dem zunächst gebräuchlichen tattaw, der Begriff tattow verwendet wurde, der sich dann zu tattoo umbildete und bis heute ausschließlich benutzt wird. Berücksichtigt man nun weiterhin, dass es in England zunächst überwiegend Soldaten waren, die sich tätowieren ließen, erscheint die oben formulierte Erklärung durchaus schlüssig. Im deutschen Sprachraum existierten lange Zeit die Begriffe Tatauieren und Tätowieren nebeneinander, bis sich schließlich, zu Beginn dieses Jahrhunderts, die Bezeichnung Tätowieren endgültig durchsetzte.


Ursprung und Entwicklung des Tattoo
Es kann davon ausgegangen werden, dass wahrscheinlich jedes Volk der Erde zu irgendeinem Zeitpunkt seiner Entwicklung die Sitte des Tätowierens kannte und ausübte. Strittig ist hingegen, wo sich die Tätowierung schwerpunktmäßig entwickelt hat. Immer wieder wurde versucht, die Tätowierung vom Ursprung her einem bestimmten geographischen Gebiet zuzuordnen. Die ältesten Belege für das Vorkommen von Tätowierungen stammen aus dem europäischen Raum. Dieser Umstand scheint die häufig anzutreffende These, dass die Sitte des Tätowierens ursprünglich aus dem südwestasiatischen Raum stammt, sich von dort über Ägypten nach Polynesien und Australien ausgebreitet hat und schließlich nach Nord- und Südamerika weitergetragen wurde, zu widerlegen. Entgegen einer Vielzahl von Theorien, die allesamt versuchen, den Ursprung der Tätowierung in einen bestimmten geographischen Raum zu pressen, kann anhand der vielfältigen und über den ganzen Erdball verstreuten Hinweise davon ausgegangen werden, dass sich die Sitte des Tätowierens bei den verschiedenen Völkern der Erde selbständig und unabhängig voneinander entwickelt hat. In seiner rituellen Bedeutung ist es zumeist in Mikronesien, Polynesien, bei indogenen Bevölkerungen und z.B. auch den Ainu und den Yakuza (Japan) verbreitet.

Tattoo Technik
Der Vorgang der Tätowierung besteht grundsätzlich in einer Punktierung der Haut, wobei gleichzeitig mit dem Durchstechen ein Farbstoff in die Haut eingebracht wird. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Stich weder zu oberflächlich noch zu tief angebracht wird. Im ersten Fall würde der eingelagerte Farbstoff lediglich in die Zellagen der Epidermis eingebracht werden. Dies hätte zur Folge, dass bei der fortwährenden Erneuerung dieser Hautschicht ein Abwachsen und eine Abstoßung der Farbteilchen nach außen gleichzeitig mit den Epidermiszellagen erfolgen würde. Im zweiten Fall, wenn also der Stich zu tief in die Haut vorgenommen wird, kommt es durch die auftretenden Blutungen zu einem Auswaschen der Farben. An dieser Stelle wird auch deutlich, dass die häufig sehr blutrünstigen Beschreibungen des Tätowiervorgangs in der Regel dem Reich der Phantasie entstammen.

Funktion und Bedeutung von Tattoos
Insgesamt bietet sich ein breites Spektrum der unterschiedlichsten Funktionen und Bedeutungen der Tätowierung. Betrachtet man die in der relavanten Literatur beschriebenen Funktionen als Mitgliedszeichen, rituelles oder sakrales Symbol, Ausdrucksmöglichkeit für Abgrenzung und Exklusivtät, Mittel zur Verstärkung sexueller Reize, Schmuck, Protest und nicht zuletzt die der politischen Stellungnahme, so ergeben sich bei genauerem Hinsehen signifikante Übereinstimmungen dieser zunächst recht zusammenhangslos erscheinenden Bereiche. Besonders deutlich tritt zutage, dass die Tätowierung bei all den beschriebenen Funktionen eine eminent wichtige Rolle bei der Regulierung des sozialen Miteinanders hat. Egal ob es sich hierbei um die Stärkung des Gruppenzusammenhangs, die lebens- und überlebensnotwendige Hervorhebung oder Abgrenzung von anderen Individuen oder die Artikulation von politischer Kritik handelt, wirkt die Tätowierung als Vermittler oder Katalysator zwischen verschiedenen Gruppen und/oder Individuen. Auffällig ist, dass es sich bei den beschriebenen Bereichen grundsätzlich um Problemlagen oder Situationen handelt, die eine tiefe emotionale, häufig sogar existenzielle Bedeutung für das Individuum oder die Gruppe haben. Dieser Umstand beantwortet möglicherweise auch die Frage, warum die hier von der Tätowierung übernommenen Funktionen bis heute nicht durch andere, zeitgemäßere Interaktions- bzw. Kommunikationsmittel übernommen wurden. Kein anderes Medium bietet eine so tiefe physische und psychische Nähe zum Träger/Akteur wie die Tätowierung. So erscheint es nur konsequent, wenn sich die betroffenen Individuen ihrer -- oberflächlich betrachtet entgegen aller Opportunität und Vernunft -- bedienen. Handelt es sich bei den betreffenden Individuen ohnehin um Personen oder Gruppen, die kein ernsthaftes Interesse -- oder keine Hoffnung -- auf eine Veränderung der augenblicklichen Situation haben, wird die Wahl einer Tätowierung als adäquates Ausdrucksmittel um so nachvollziehbarer. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der Tätowierung auch heute eine, wenn auch nur für eine begrenzte Anzahl von Individuen, wichtige Bedeutung innerhalb der Sozialbeziehungen zukommt. Diese Funktion kann sie nur deshalb erfüllen, weil sie immer sowohl einen intra- als auch einen interpersonellen Charakter hat.

Tattoo Tendenzen
Tätowierungen hatten ursprünglich im Westen das Stigma des Matrosen oder Sträflings, erfreuen sich aber spätestens seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wieder größerer Beliebtheit und sind vorwiegend Ausdruck einer Jugendkultur, die im Rahmen ihrer auf das äußere Erscheinungsbild gestützten Identitätsfindung auch mit Techniken wie dem Piercing, Branding auf archaische Praktiken vorzivilisatorischer Kulturen zurückgreift. Modern und sehr verbreitet sind die Tribal Tattoo und Celtic Motive bei Jugendlichen dieser Tage. Auch in die Welt der Kinder ist die Tätowierung mittlerweile vorgedrungen, wenn auch nur in Form von Klebebildern, die sich wieder leicht entfernen lassen, aber auch unter dem Begriff "Tattoo" firmieren.